Kontaktstelle für Eltern mit Kindern

KEK

Der Kinderschutzbund Schaumburg ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zur Kindererziehung.

Eltern sein ist sehr schön und manchmal auch ganz schön anstrengend. Viele Eltern fühlen sich allein gelassen in der Erziehung. Sie sind unsicher, manchmal auch hilflos. Sie glauben, in anderen Familien klappt alles viel besser…..

In der Kontaktstelle für Eltern mit Kindern (KEK) kümmern sich qualifizierte Erziehungsberaterinnen mit familientherapeutischen Zusatzqualifikationen um die Belange der Familien.

Unser Ziel ist zu helfen, bevor Probleme eskalieren. Wir unterstützen Eltern, die Fähigkeiten ihrer Kinder zu fördern und ihnen wichtige Grenzen aufzuzeigen.

Vereinbaren Sie einen Termin unter: 05721/72474

Unser Projekt KEK wurde 2007 vom Mindersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit als eins von 13 Beispielen guter Praxis in Niedersachsen vorgestellt:

Mütter mit Kleinkindern sind immer wieder einmal überfordert. Wenn weitere Problemlagen wie Arbeitslosigkeit oder Verschuldung hinzukommen, verschärft sich in der Regel die Belastungssituation erheblich. Häufig haben die betroffenen Mütter keine positiven Erfahrungen in ihrer Kindheit gemacht und leben in einem schwierigen sozialem Umfeld. Sie fühlen sich mit ihrem Säugling oder Kleinkind psychisch und physisch überfordert und sind selber bedürftig.

Für diesen Personenkreis hat der Kinderschutzbund Schaumburg eine Kontakt- und Beratungsstelle mit dem Schwerpunkt frühkindliche Entwicklung (KEK) konzipiert. In Einzelgesprächen bietet KEK Hilfestellung bei allgemeinen Erziehungs- und Entwicklungsfragen, speziellen Problemen wie Schlaf- und Essstörungen, Trotz und Agressionen sowie bei Unsicherheiten, Ängsten und Überlastung.

Ein Babytreff, ein eltern-Kind-Café, elern-Kind-Gruppen, Vorträge und Gesprächsreihen sowie eine Infothek ermöglichen Müttern und Vätern einen frühen,  nicht stigmatisierten Zugang zur Beratung (Broschüre Kinderschutz in Niedersachsen).

Die psychosoziale beratung ist das Kernstück von KEK und findet in der Regel bei den Familien daheim statt. Der Hausbesuch ist eine wichtige Voraussetzung, um wenig mobile Eltern ohne zusätzlichen Termindruck zu erreichen. Das Verhalten der Eltern ist in der  häuslichen Situation authentischer. Die Beraterinnen erhalten dabei Einblick in die Lebensgewohnheiten und Bedingungen des sozialen Umfeldes und können vor Ort konkrete Lösungen erarbeiten.

Ziel der Beratung ist die Stärkung der elterlichen Kompetenzen und die Reflektion der elterlichen Bedürfnisse. Der Entwicklungsstand des Kindes, die Situation der Eltern und lebenspraktische, situationsadäquate Hilfen sind die wesentlichen Aspekte des Beratungsprozesses. Bei Bedarf werden  auch lebenspraktische Hilfen wie Babysitterdienst, Stillberatung, Information über Ernährung oder weiterführende Hilfen wie Psychotherapie und psychosoziale Einrichtungen vermittelt.

Hier finden Sie die Seite Kinderschutz in Niedersachsen