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Opstaje und 'Schritt für Schritt'
Zwei neue Projekte aufsuchender Hilfen
Der Kinderschutzbund Schaumburg hat seit Anfang
diesen Jahres zwei neue Programme Schritt
für Schritt – Von Anfang an und Opstapje
begonnen. Letzteres ist in den Niederlanden speziell für
Familien mit Migrationshintergrund entwickelt worden.
Mit beiden Programmen ergibt sich eine sinnvolle
Ergänzung zu dem bereits bestehenden Angebot der Entwicklungs
– und Erziehungsberatung für Eltern von Säuglingen
und Kleinkindern bis etwa 7 Jahren. Der Focus der bestehenden
Beratung sowie der neuen Programme ist auf die Eltern–
Kind–Beziehung gerichtet. Das Ziel ist eine sehr frühe
Förderung von Kindern in sozial benachteiligten Familien,
die Stärkung eines positiven Familienklimas und die Freude
am gemeinsamen Tun bzw. an gemeinsamen Spielaktivitäten
ins Blickfeld zu rücken.
Eltern werden dazu angeregt, sich mit ihren
Kindern zu beschäftigen, lernen altersgemäße
Bedürfnisse ihrer Kinder besser kennen, nehmen Signale
der Kinder bewusster wahr und erweitern ihre persönlichen
Möglichkeiten im Zusammensein mit den Kindern. Die Spielaktivitäten
sind so aufgebaut, dass alle wichtigen Entwicklungsbreiche
einbezogen und angeregt werden.
Die Eltern werden begleitet, eine Haltung zu entwickeln, mit
der sie die die Autonomie und das Selbstwirksamkeitserleben
ihrer Kinder beim Lösen von Aufgaben unterstützen
können.
Das Programm wird mit geschulten Laienhelferinnen,
den Hausbesucherinnen umgesetzt.
Sie werden von sozialpädagogischen Fachkräften geschult
und fachlich begleitet. Sie besuchen die Familien wöchentlich
für jeweils eine halbe Stunde und bringen wechselnde
pädagogisch wertvolle und altersgerechte Spielmaterialien
mit. Sie leiten an und sind gleichzeitig ein Rollenmodel
für Eltern und Kinder.
Angestrebt sind vierzehntägige Gruppentreffen,
um die teilnehmenden Familien in Kontakt zu bringen und Austausch
zu ermöglichen. Das Erkunden und Kennenlernen von weiteren
Angeboten für Familien im Landkreis soll die Familien
stärken und die Vernetzung unterstützen.
Insgesamt wird besonders auf die Ressourcen
der Familien und die positive Motivation der Eltern, ihrem
Kind bessere Lebenschancen zu bieten, geachtet, um diese zu
stärken.
Nähere Informationen gibts im
Flyer und in der
Reportage die am 31.10.2009 in den Schaumburger Nachrichten erschienen ist.

Kontakt:
Birgit Schaper-Gerdes, Dipl.-Pädagogin
Christel Varelmann, Dipl.-Sozialpädagogin
Telefon: (05721) 72 474
E-mail: info@kinderschutzbund-schaumburg.de
oder über das Kontaktformular
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