Neben der Möglichkeit von Ihrem Kind unbeachtete Spielzeuge im Keller oder auf dem Dachboden für eine Weile aufzubewahren und später wieder hervorzuholen, könnten Sie zum Beispiel eine „Spielzeuge-Tauschbörse“ zusammen mit anderen Eltern organisieren. Bei dieser Idee geht es darum, gemeinsam mit Ihrem Kind (wenn es den Vorgang schon begreifen kann) zu überlegen, was es für eine Weile einem anderen Kind verleihen könnte. Natürlich geht es nicht darum, auf die Lieblingsstücke und Bezugsgegenstände zu verzichten, sondern zu schauen, womit es zu dem Zeitpunkt sowieso nicht spielt. Im Gegenzug bekommt es vorübergehend selbst „neue“ Spielzeuge zum Ausprobieren. Es kann dadurch wichtige Erfahrungen machen wie z.B. einem anderen Kind eine Freude zu machen und im Umgang mit „fremden Besitz“ vorsichtig zu sein und Verantwortung zu übernehmen.
Voraussetzung hierfür ist, dass Ihr Kind auch wirklich freiwillig diesen Schritt tut. Ein bisschen Überredungskunst und Einfühlungsvermögen Ihrerseits sind sicherlich gefragt. Diese interessante Erfahrung lohnt aber den Aufwand. Auf dieser Weise können Sie auch Ihren Geldbeutel schonen und Ihr Kind muss nicht auf Spielzeuge verzichten, wenn Sie ein größeres Angebot finanziell nicht stemmen können. Außerdem: Kauffehler können vermieden werden, wenn Ihr Kind erstmal ein Spielzeug kostenlos intensiv ausprobieren kann, bevor Sie sich für den Kauf entscheiden. Ein Vorteil, der mit Bücherei-Büchern vergleichbar wäre. Es muss auch nicht die „große Tauschbörse“ organisiert werden. Wenn ein weiteres Kind mitmacht, kann es mit der Spielzeuge-Börse losgehen.
Viel Spaß dabei!!!

